Nachgefragt: die drei besten Karrieretipps

Welche drei Karrieretipps haben erfolgreiche Unternehmer und Personalverantwortliche für Jobsucher?

Günter Senoner, Head of Human Resource Development, Strabag:

Erstens: Zumindest eine grobe Vorstellung davon haben, was man später einmal arbeiten möchte. Der zweite Schritt ist, sich in der Zeit der Wahl mit dem Umfeld, sprich den Eltern, sprich vielleicht auch mit Kolleginnen und Kollegen, zu beraten und damit mehr Sicherheit für Entscheidung zu finden. Und das Dritte ist: Ausprobieren. Es gibt heute viele Unternehmen, die die Möglichkeit bieten für eine Schnupperlehre, für ein Shadowing. Das heißt, man schaut jemandem über die Schulter -über Ferialpraktika, Pflichtpraktika bis hin zu Traineeprogrammen. Und wenn dann noch nicht ausreichend Sicherheit da ist, dass das der richtige Job ist, nicht davor zurückscheuen und sich weiterentwickeln und qualifizieren.

Robert Klinglmair, Bildungsdirektor des Landesschulrates für Kärnten:

Erstens: Sich das gut überlegen, auch sehr viel Zeit lassen. Nicht einfach schnell und schauen wir einmal, sondern es ist schon eine sehr wichtige Entscheidung. Wenn man das falsche Studium oder die falsche Schule wählt, hat man gleich ein paar gute Jahre vertan. Mein zweiter Tipp: Mut zum Risiko. Wenn Sie merken, dass es doch nicht so passt, gehen Sie einen Schritt zurück und machen Sie noch einmal etwas anderes. Und zwei Dinge noch als dritten Tipp: Sie müssen Geduld haben. Es geht nicht von heute auf morgen mit der Brechstange. Ihre Zeit wird kommen, aber dazu muss man auch ehrgeizig und fleißig sein. Das gehört auch dazu, weil: von nichts kommt nichts.

Ernst Koschier – Ladstätter, Professor an der HTL Lastenstraße, Klagenfurt:

Wichtig ist lebenslanges Lernen. Ich bin selbst 54 Jahre und mache noch ein Masterstudium. Immer wieder lesen, immer wieder fortbilden. Die Zeit wird immer schneller, aber auch interessanter. Und das sollte man nutzen. Dann hat man sehr gute Zukunftschancen.

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